Blog

31 Mrz
0

Zwischen Rausch und Realität: Veranstaltungsreihe des Diakonischen Werks zum Thema Sucht

Egal ob Alkohol oder Glücksspiel, Cannabis oder illegale Drogen: Sucht hat viele Gesichter und betrifft Menschen in allen Gesellschaftsschichten. Um darauf aufmerksam zu machen und dieses wichtige Thema einmal in den öffentlichen Fokus zu rücken, setzt das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig hier in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt und möchte mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen aufklären, sensibilisieren und Raum für Austausch schaffen.

Den Auftakt machte ein Vortrag am 18. Mär in dem die zentralen Wesensmerkmale einer Sucht, deren Entstehung und Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige im Mittelpunkt standen. Ein spannender Auftakt in eine vielschichtige Veranstaltungsreihe, wie Samuel Mergenthal von der Geschäftsführung des Diakonischen Werkes Hanau-Main-Kinzig feststellt: „Wir wollen 2026 zum Jahr der Sucht machen und dieses Thema von verschiedensten Seiten beleuchten.“ So seien im Laufe des Jahres weitere Vorträge u.a. zur Arbeit der Suchthilfe, über Kontrollierten Konsum oder ein Seminar zum Thema Rückfall geplant. Ein Höhepunkt wird dabei die Ausstellung „Zwischen Rausch und Realität“ sein, die vom 21. Juli bis 09. August im Neustädter Rathaus zu sehen sein wird und Einblick in die Lebenswirklichkeit von Menschen mit einer Suchterkrankung liefert. Diese wird eingerahmt von einem Poetry Slam zur Eröffnung und einer Podiumsdiskussion zum Abschluss. Wir leben in einer Gesellschaft, die auch beim Thema Sucht mit sehr verschiedenen Maßstäben misst“, erklärt Mergenthal. Während Alkohol oft  verharmlost werde, sei man bei anderen Abhängigkeiten nur allzu gerne zu einem harten Urteil bereit. Aber: „Jede Sucht ist eine Erkrankung, und jeder Betroffene verdient Hilfe.“ Dies sei nicht nur die Haltung der Suchtberatung sondern des gesamten Diakonischen Werkes, das sich als Teil der evangelischen Kirche für alle Menschen einsetze. Mit der Themenreihe möchte man deshalb einen Beitrag zur Sensibilisierung der Gesellschaft leisten und Raum für Austausch schaffen. „Wir laden Sie herzlich ein, sich zu informieren, Vorurteile abzubauen und mit uns in die Diskussion zu gehen.“

Mehr Informationen zum Programm finden Sie unter https://diakonie-hanau.de/suchtjahr-2026/

WEITERLESEN
31 Mrz
0

Gemeinsam für Frieden und Versöhnung: Evangelische Stadtkirchengemeinde in internationale Nagelkreuzgemeinschaft aufgenommen

Streit, Krisen und Konflikte treten im Leben immer wieder auf. Egal ob im Kleinen oder Großen: Versöhnung eröffnet neue Wege und lässt Gemeinschaft wachsen. Dafür steht auch die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft, in die die Evangelische Stadtkirchengemeinde Hanau am vergangenen Sonntag feierlich aufgenommen wurde.

Die internationale Nagelkreuzgemeinschaft ist ein weltweites christliches Netzwerk, das nach dem zweiten Weltkrieg in der englischen Stadt Coventry entstanden ist. Sie setzt sich für Versöhnung, Frieden sowie gegen Gewalt und Unrecht ein und verbindet Gemeinden, die sich für Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher nationaler, kultureller und religiöser Herkunft engagieren. Werte, die auch in der Stadtkirchengemeinde gelebt werden.

Dies betonte auch der stimmungsvolle Gottesdienst, an dem auch Gäste aus anderen Kirchengemeinden, von der Ferhat Unvar Bildungsinitiative sowie der Stadt Hanau teilnahmen. Der Gottesdienst richtete den Blick der Anwesenden nicht nur auf die aktuellen Kriege und Konflikte, sondern ging auch auf die Erfahrungen der Brüder-Grimm-Stadt ein. „Die Nagelkreuzgemeinschaft steht für Versöhnung zwischen denen, zwischen denen es Streit bis hin zu Krieg gab“, erklärt Pfarrer Dr. Werner Kahl. Etwas, wofür es in der deutschen Gesellschaft keine festen Rituale gebe. Anders sei dies auf Samoa. Dort lernte er während seiner Lehrtätigkeit das sogenannte Ifoga-Ritual kennen, das die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Stadtkirchengemeinde im Gottesdienst vorführten. Während der Darbietung wurde der Zerstörung der Kathedrale von Coventry mit zahlreichen Toten und Verletzten, der Zerstörung der Marienkirche bei der Bombardierung Hanaus während des zweiten Weltkriegs sowie der Opfer beim rassistischen Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020 gedacht. Momente voller Schmerz in der Gesichte der Stadt, wie auch Revd. Canon Kate Massey von der Kathedrale in Coventry feststellte. Doch es gebe auch Momente stillen Mutes und der Hoffnung. „Für Versöhnung in unserer geteilten und gewaltbereiten Welt zu kämpfen, ist nicht einfach“, weiß sie. Der Glaube sei dafür ein wichtiger Anker. Sie freute sich, die Evangelische Stadtkirchengemeinde Hanau in der Nagelkreuzgemeinschaft willkommen zu heißen und überreichte den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, Pfarrer Kahl und der geschäftsführenden Pfarrerin der Stadtkirchengemeinde, Kerstin Schröder, gemeinsam mit Pfarrerin Antje Biller von der Deutschen Nagelkreuzgemeinschaft ein Nagelkreuz. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Stadtkantorin Johanna Viktoria Winkler sowie dem Vokalensemble Hortus Hibernus untermalt.

WEITERLESEN
30 Mrz
0

Herzliche Einladung zum stadtweiten Pfingstgottesdienst

 

WEITERLESEN
30 Mrz
0

Der Förderverein Michaelskirche zu Roßdorf e.V. lädt ein:

„Kommen wir alle in den Himmel“ – Vortrag mit Pfarrer Dr. Simon Schiele

WEITERLESEN
30 Mrz
0

„Vielstimmig und doch im Einklang“: Kreissynode Hanau konstituiert und neuer Kirchenkreisvorstand gewählt

Hanau/Main-Kinzig-Kreis. Auftakt in die neue Amtszeit: Am vergangenen Freitag trafen sich Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Hanau zur konstituierenden Sitzung der neuen Kreissynode im Gemeindezentrum Dörnigheim. In der rund dreistündigen Sitzung wurden auch ein neuer Kirchenkreisvorstand sowie Mitglieder für verschiedene Ausschüsse gewählt.

 

Egal ob neue Gesichter oder erfahrene Synodenmitglieder: „Sie alle sind Glaubensermöglicher und Hoffnungsträger für eine zutiefst zerstrittene Welt“, so Dekan Dr. Martin Lückhoff. Er bedankte sich bei den Anwesenden für deren Bereitschaft, Verantwortung für ihre Kirche zu übernehmen und sich nicht nur in der eigenen Gemeinde sondern auch dem Kirchenkreis einzubringen. Das Engagement in der Kreissynode sei dabei eine sehr vielschichtige Aufgabe, wie der Dekan feststellte. Im Mittelpunkt stehe dabei die Glaubensarbeit und diesen weiterzugeben. Dies sei im Kirchenkreis Hanau in verschiedensten Formen möglich. Von traditionellen Gottesdiensten über große Tauffeste, bei Angeboten des Diakonischen Werkes oder in der Jugendarbeit. „Wir wollen Menschen einladen, Glauben zu erleben und zu teilen.“ Vielfalt spiele dabei eine große Rolle. Als Mitglieder der Kreissynode seien die Anwesenden deshalb mehr als nur Abgeordnete ihrer jeweiligen Gemeinde: „Sie haben das Ganze im Blick.“ Für die sechsjährige Amtszeit der neuen Kreissynode wünschte er allen gutes Gelingen, Gottes Segen und das die gemeinsame Arbeit sich an dem zu Beginn des Abends gemeinsam gesungenen Kanons orientiere: „Vielstimmig, aber doch im Einklang miteinander.“

Im Rahmen der Sitzung legten die neuen Mitglieder der Kreissynode ein Gelöbnis ab bevor dann die umfangreichen Wahlen für den neuen Kirchenkreisvorstand auf der Tagesordnung standen. Als Vorsitzender der Kreissynode wurde Jörg Otto wiedergewählt. Stellvertretenden Vorsitzenden wurde erneut die stv. Dekanin Pfarrerin Ines Fetzer. Sie gehört dem Kirchenkreisvorstand außerdem als geistliches Mitglied an, ebenso wie stv. Dekan Pfarrer Daniel Geiss.  Als stellvertretende geistliche Mitglieder des Kirchenvorstands wurden Pfarrerin Kerstin Schröder und Pfarrerin Heike Keppeler gewählt. Die Laienmitglieder Dr. Bernd Dülfer (Issigheim), Walter Loll (Kirche am Limes), Rosemarie Czekalla (Windecken), Simone Küster (Stadtkirchengemeinde Hanau) und Wolfgang Dörr (Eichen-Erbstadt), sowie als stellvertretendes Laienmitglied Christiane Hartmannshenn (Kirche am Limes), wurden ebenfalls mit großer Mehrheit in den Kirchenkreisvorstand gewählt.  Dekan Dr. Martin Lückhoff bedankte sich bei den Gewählten und wünschte auch Ihnen gutes Gelingen und Gottes Segen für ihre Amtszeit in der es sicherlich wieder viel zu tun geben wird.

 

WEITERLESEN
27 Mrz
0

Kurrendeblasen

Der Posaunenchor lädt zu einem Kurrendeblasen am Ostersonntag, 05. April,  um 9.30 Uhr (bis ca. 9.50 Uhr) auf dem Vorplatz von St. Nikolaus (Nordring 71) in Bergen ein.

Wir freuen uns, das Osterfest musikalisch unter freiem Himmel zu feiern. (Bei Regen muss es leider entfallen)

WEITERLESEN