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05 Feb
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Jahresrückblick und neue Klangfarben – Posaunenchor Bruchköbel lädt zum Bläserkonzert ein

 

Der Posaunenchor Bruchköbel lädt am Samstag, dem 21. Februar 2026, herzlich zu seinem diesjährigen Bläserkonzert in die evangelische Jakobuskirche Bruchköbel ein. Beginn ist um 18:30 Uhr. Eingeladen sind nicht nur die Mitglieder der Kirchengemeinde, sondern ausdrücklich alle Musikinteressierten aus Bruchköbel und der gesamten Region. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Unter der Leitung von Marcel See gestaltet der Posaunenchor einen abwechslungsreichen Konzertabend, der musikalisch auf das vergangene Jahr zurückblickt und zugleich neue Akzente setzt. Das Programm verbindet Bewährtes mit Neuem und zeigt eindrucksvoll die stilistische Bandbreite eines klassischen Posaunenchores – von festlicher Barockmusik über moderne geistliche Lieder bis hin zu tiefgründigen Abendklängen.

Zu den besonderen Höhepunkten des Konzerts zählt die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, deren festliche Strahlkraft den Raum der Jakobuskirche auf besondere Weise erfüllen wird. Ebenfalls auf dem Programm steht der bekannte und vielfach geschätzte Popsong „You Raise Me Up“, das mit seiner eingängigen Melodie und seiner hoffnungsvollen Inspiration zu den modernen Klassikern geistlicher Musik gehört.

Einen ruhigen und nachdenklichen Gegenpol bildet das „Abendlied“ von Josef Rheinberger, eines der tiefgreifendsten Werke der geistlichen Chorliteratur. In der Bearbeitung für Posaunenchor entfaltet dieses Werk eine besondere klangliche Wärme und lädt zum Innehalten ein.

Der Jahresrückblick des Posaunenchores wird zudem durch neue Arrangements bereichert. So kommen unter anderem frische Bearbeitungen wie „Tut mir auf die schöne Pforte“ sowie „Blessed Time“ zur Aufführung, die vertraute Melodien in neuem Gewand präsentieren und den musikalischen Entwicklungsweg des Ensembles widerspiegeln.

Der Posaunenchor Bruchköbel ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des kirchlichen und kulturellen Lebens der Stadt. Das Jahreskonzert in der Jakobuskirche bietet eine gute Gelegenheit, diese Arbeit hörbar zu erleben, Gemeinschaft zu stärken und gemeinsam Musik zu genießen – unabhängig von Alter, Konfession oder musikalischen Vorkenntnissen.

Der Posaunenchor freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen stimmungsvollen kurzweiligen Konzertabend in der Jakobuskirche.

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05 Feb
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Gemeinsames Erinnern: JUZ Kesselstadt gedenkt der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau

 

Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau, bei dem neun Menschen ermordet wurden, zum sechsten Mal. Das Jugendzentrum (JUZ) Kesselstadt wird auch in diesem Jahr, gemeinsam mit der Initiative 19. Februar, eine Gedenkveranstaltung am Kurt-Schumacher-Platz gestalten.

 

Es ist nur ein kurzer Fußmarsch vom JUZ zum benachbarten Tatort. Doch diesen Weg gemeinsam zu gehen, spendet gerade den jungen Menschen, die sich regelmäßig im JUZ treffen, seit Jahren Trost. „Auch in diesem Jahr wollen wir das aufgreifen und uns gemeinsam erinnern“, sagt Antje Heigl, pädagogische Mitarbeiterin des Jugendzentrums in Trägerschaft der evangelischen Kirche. Zum Gedenken an die Ermordeten des 19. Februars 2020 und als sichtbares Zeichen für Angehörige und Überlebende, dass sie in ihrer Trauer nicht allein sind. Als Zeichen der Solidarität mit den Forderungen nach lückenloser Aufklärung, Gerechtigkeit, Konsequenzen und angemessenem Gedenken.

Gerade für die Menschen im Stadtteil Kesselstadt ist die schicksalhafte Nacht bis heute nicht vergessen – weil Freunde fehlen, weil Fragen geblieben sind. „Wir möchten mit der Veranstaltung nicht nur an das Geschehene erinnern, sondern auch ein klares Zeichen der Verbundenheit setzen“, so Heigl. Eine gesellschaftliche Verantwortung, zu der man als kirchliche Einrichtung stehe: „Wir wollen Räume schaffen, in denen junge Menschen trauern, fragen und erinnern dürfen – und zugleich deutlich machen: Rassismus und Menschenfeindlichkeit haben hier keinen Platz.“

Im JUZ kommen Tag für Tag viele Jugendliche aus unterschiedlichsten Nationen zusammen. Die Mitarbeitenden hören ihnen zu, nehmen ihre Sorgen und Nöte ernst und stehen gemeinsam mit ihnen für ein friedliches Miteinander ein. Die Auseinandersetzung mit den Ereignissen vom 19. Februar sei heute noch genauso wichtig wie vor sechs Jahren, wie Heigl feststellt. Gerade Jugendliche, die zum Zeitpunkt des Anschlags noch Kinder waren, suchen diesen Raum: „Viele wissen gar nicht genau, was damals passiert ist oder warum“, erklärt sie. Für die ältere Generation, die den Anschlag hautnah miterlebten „ist es wichtig zu spüren, dass das Geschehene nicht verdrängt, vergessen wird – dass es Menschen gibt, die sich weiter darum kümmern.“

Die gemeinsame Gedenkveranstaltung von JUZ und von der Initiative 19. Februar am Kurt-Schumacher-Platz, ist bewusst so gestaltet, dass sich gerade auch die Jugendlichen, Angehörige und Stadtteilbewohner einbringen können. Auch wenn der Rahmen jedes Jahr ähnlich ist, bleibt Raum für individuelle Nuancen. Im JUZ selbst erinnern Fotografien an die Ermordeten – nicht nur Porträts, sondern auch Bilder aus ihrem Alltag. Blumen und Kerzen stehen bereit, an denen sich alle bedienen können. Um halb zehn machen sich die Teilnehmenden gemeinsam auf den Weg zum Kurt-Schumacher-Platz. Jedes Jahr kommen dort mehrere hundert Menschen zusammen, wie Heigl berichtet. Jugendliche, Anwohnerinnen und Anwohner oder Gäste aus Politik, Kirche und Stadtgesellschaft. „Rassismus trifft nicht abstrakte Gruppen, sondern Menschen – unsere Freunde, Nachbarn und Mitschüler. Daran erinnern wir jedes Jahr“, fasst Heigl zusammen. Ein wichtiges Zeichen, wie auch Dekan Dr. Martin Lückhoff findet: „Als evangelische Kirche setzen wir uns ein für ein offenes und friedliches Miteinander aller Menschen“, betont er. „Wir stehen für eine Gesellschaft, die von Respekt, Solidarität und Menschlichkeit getragen wird.“

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05 Feb
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Zeugnisse, Zukunftsfragen und neue Perspektiven: Fachstelle Pilot begleitete Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben

 

Halbjahreszeugnisse sind für viele Jugendliche mehr als ein Stück Papier. Sie können stolz machen – oder verunsichern. Manchmal markieren sie einen Wendepunkt, an dem sich die Frage stellt: Wie geht es jetzt weiter? Genau in diesen Momenten ist die evangelische Fachstelle Jugendberufshilfe PILOT des Kirchenkreises Hanau an der Seite junger Menschen.

„Die evangelische Fachstelle für Jugendberufshilfe – PILOT – begleitet junge Menschen einfühlsam und verlässlich auf ihrem oft herausfordernden Weg ins Erwachsenwerden“, erklärt Eva Sippel, die Leiterin der Fachstelle. „Wir zeigen ihnen Chancen und Wege, die viele zunächst nicht sehen.“ Denn davon gibt es oft eine ganze Reihe mehr, als vielen auf den ersten Blick klar ist. Ziel der Jugendberufshilfe ist es, den jungen Menschen Mut zu machen, Perspektiven zu eröffnen und sie darin zu stärken, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken – auch dann, wenn Noten oder bisherige Erfahrungen etwas anderes zu sagen scheinen.

Besonders gefragt ist rund um die Halbjahreszeugnisse das Angebot der Berufswegeplanung für Vorabgangsklassen der Haupt- und Realschulen sowie der Berufsfachschulen. Die Pädagoginnen von PILOT helfen Jugendlichen dabei, Bewerbungen zu schreiben, Absagen nicht als Endpunkt zu begreifen und ihre Motivation selbstbewusst darzustellen. Wenn sich zeigt, dass ein Klassenziel nicht erreicht werden kann, werden frühzeitig alternative Bildungswege und realistische berufliche Perspektiven entwickelt – gemeinsam mit den Jugendlichen und ihren Eltern.

Auch junge Menschen in der Ausbildung finden bei PILOT Unterstützung. Im Rahmen von „QuABB – Qualifizierte Ausbildungsbegleitung“ werden Nachhilfeangebote organisiert, Konflikte im Betrieb moderiert und Übergänge nach Ausbildungsabbrüchen begleitet. Ziel ist es, Halt zu geben, Orientierung zu schaffen und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. „Mit unseren Angeboten möchten wir Jugendlichen Orientierung bieten und verlässlich auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleiten“, fasst Sippel zusammen.

Dass sich der Evangelische Kirchenkreis Hanau seit vielen Jahren im Bereich der Jugendberufshilfe engagiert, ist dabei Ausdruck einer klaren Haltung, wie Dekan Dr. Martin Lückhoff betont: „Wir glauben, dass in jedem Menschen etwas steckt, das zur Entfaltung kommen will. Mit der Jugendberufshilfe leiste die Kirche einen wichtigen Beitrag dazu, dass junge Menschen ihre Talente entdecken und ihren Platz in der Welt und in der Gesellschaft finden können.

Mehr Infos zum Angebot von PILOT finden Sie im Internet unter www.pilot-hanau.de.

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02 Feb
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Selbold spielt! – Spieleabend für Spielebegeisterte

Für alle Spielebegeisterten ab 16 Jahren.

Eintritt frei! Spaß garantiert!

Eigene Spiele können gerne mitgebracht werden.

Jutta Reinstädt (Ev. Kinder- und Jugendarbeit Langenselbold) & Spielwarengeschäft „Kinderkram“

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01 Feb
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Anmeldung zur Konfirmation 2026/2027

Ab sofort ist die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht im Gemeindebüro möglich. (Jugendliche, die in der Regel zwischen dem 1.7.2012 und 30.6.2013 geboren sind)

Der Konfirmandenunterricht findet in der Regel wöchentlich freitags von 16 – 18 Uhr statt und beginnt am 29. Mai. Der Elternabend ist am Dienstag davor, am 26. Mai um 20 Uhr im  Gemeindehaus.
Der Unterricht vor den Sommerferien ist am Freitag, 29.5. und 5.6. vor der Freizeit und am 12.6. und 19.6. nach der Freizeit.

Die Konfirmandenfreizeit findet von Montag, den 8.6. bis Mittwoch, den 10.6. statt und ist verbindlich, d.h. daran sollten, wenn irgend möglich, alle teilnehmen.

Bitte merken Sie sich den Termin unseres Sommerfestes am Sonntag, den 14.6. vor. Dort begrüßen wir als Gemeinde die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Familien.

Anmeldeformulare und weitere Informationen bekommen Sie über das Gemeindebüro (martina.goebel@ekkw.de).

Für Rückfragen jeder Art bin ich gerne für Sie da (Tel. 06187 3775) Jugendliche, die noch nicht getauft sind, sich aber für die christliche Tradition interessieren, sind herzlich eingeladen und können sich gerne anmelden.

Ihre Pfarrerin Heike Käppeler

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23 Jan
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„Einblicke“ – Ihr digitales Kirchenfenster

Kirche lebt von Menschen, Ideen und Engagement. Davon gibt es im Kirchenkreis Hanau mit seinen 26 Gemeinden jede Menge. Die vielfältigen Geschichten dahinter sowie besondere Initiativen und Aktionen möchten wir regelmäßig mit Ihnen teilen.
Unser Newsletter „Einblicke“ öffnet dafür ein digitales Kirchenfenster in den gesamten Kirchenkreis und seine vielfältigen Bereiche kirchlichen Lebens. Er zeigt, wie lebendig, engagiert und vielfältig unsere Gemeinschaft ist – und was wir gemeinsam bewegen. So wird sichtbar, was uns verbindet, auch über die eigene Gemeinde hinaus.

„Einblicke“ erscheint regelmäßig und bringt Inspiration, Information und gute Nachrichten direkt ins E-Mail-Postfach. Die Anmeldung ist über die Homepage des Kirchenkreises Hanau oder per QR-Code möglich.


 

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