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20 Aug
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Gemeindefest der Stadtkirchengemeinde am 24. August

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Hanau lädt herzlich ein zum großen Gemeindefest am 24. August in und um die neue Johanneskirche in der Frankfurter Landstraße.

Los geht es um 14 Uhr mit einem bunten Gottesdienst unter musikalischer Begleitung der Band CrissCross. Danach wird mit Kaffee und Kuchen, Würstchen und Salaten, Gemüsepfanne und kalten Getränken gemeinsam gefeiert. Eingeladen sind alle Mitglieder der Stadtkirchengemeinde Hanau: Von den Konfirmandinnen und Konfirmanden bis zum Kirchenvorstand, von den Ehrenamtlichen aus den verschiedenen Stadtteilen bis zu den Sängerinnen und Sängern der Hanauer Kantorei. Aber auch Pfadfinder, Gottesdienstbesucher, Nachbarn und Neugierige sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen und mitzufeiern. Neben viel Raum für Begegnung und Austausch ist mit verschiedenen Bastel- und Spielstationen auch für die kleinen Besucher bestens für Unterhaltung gesorgt. Ein Percussions-Workshop lädt zum Mitmachen ein und ein Glücksrad steht bereit. Das Fest endet gegen 18:00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendgebet.

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Blick von oben auf Bühne und Publikum beim Septemberfest 2024
20 Aug
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Septemberfest in Maintal-Dörnigheim: Ein Fest der Vielfalt und Begegnung

Bereits seit über vier Jahrzehnten ist es ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Maintal: das beliebte Septemberfest der Evangelischen Kirchengemeinde Dörnigheim. Und auch in diesem Jahr verwandelt sich der Platz rund um das Evangelische Gemeindezentrum in der Berliner Straße am Samstag, den 13. September 2025, ab 15:00 Uhr wieder in einen lebendigen Treffpunkt der Kulturen und Nationen.

In Maintal leben Menschen aus mehr als 120 verschiedenen Nationen. Vielen davon kann man beim Septemberfest in ganz verschiedenen Formen begegnen: „Das Septemberfest steht ganz im Zeichen der internationalen Begegnung“, fasst Pfarrer Eckhard Sckell von der Evangelischen Kirchengemeinde Dörnigheim zusammen.  Menschen aus vielen verschiedenen Ländern präsentieren ihre Kultur durch kulinarische Spezialitäten, Getränke, Musik, Tänze und interessante Darbietungen auf der Bühne. „Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich wieder auf ein buntes Bühnenprogramm, kulinarische Genüsse und mitreißende Livemusik freuen.“ Das Fest biete dabei nicht nur viel Unterhaltung, sondern auch Raum für Austausch und das gegenseitige Kennenlernen. Es soll ein bewusstes Zeichen für Respekt, Toleranz und ein friedliches Miteinander sein. Etwas, das gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen besonders wichtig sei, wie der Pfarrer betont: „Die Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim möchte mit diesem Fest ein lebendiges Beispiel dafür geben, wie Vielfalt bereichern kann – und wie wichtig es ist, Brücken zwischen Menschen zu bauen.“ Alle Maintalerinnen und Maintaler sowie Gäste aus der Region sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern, zu genießen und neue Perspektiven zu entdecken. Der Eintritt ist frei. Los geht es am Samstag, dem 13. September um 15 Uhr.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht die Evangelische Kirchengemeinde Dörnigheim unter der Telefonnummer 06181-491031 oder per E-Mail an gemeindebuero.doernigheim@ekkw.de zur Verfügung.

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20 Aug
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Gemeinsam Singen und Spaß haben: Neuer Kinderchor der Stadtkirchengemeinde startet am 27. August

Singen macht Spaß und gute Laune, besonders wenn man es nicht alleine sondern in der Gruppe macht. Mit einem neuen Angebot für Kinder ab fünf Jahren möchte Johanna Viktoria Winkler, Stadtkantorin der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Hanau, diese Freude speziell an kleine Nachwuchssängerinnen und Nachwuchssänger weitergeben. Los geht es am Mittwoch, den 27. August, in  der Neuen Johanneskirche.

„Alle Kinder, die Spaß am Singen haben, sind hier genau richtig und herzlich willkommen“, stellt die Stadtkantorin fest, die selbst als Vierjährige im Kinderchor ihrer Heimatgemeinde mit dem Singen angefangen hat. Das übergemeindliche Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Kinder zwischen fünf und acht Jahren, unabhängig von ihrer jeweiligen Konfession. Geprobt wird jeden Mittwoch von 16 Uhr bis 16:30 Uhr im großen Saal der Neuen Johanneskirche Hanau. Hier erhalten die kleinen Nachwuchssänger eine kindgerechte Grundausbildung: „Wir trainieren auf spielerische Weise Atmung, Stimme und Rhythmus“, erklärt Winkler. Aber auch der Umgang mit Noten und musikalische Grundbegriffe werden vermittelt. Klingt theoretisch? Ist es aber nicht: „Wir singen gemeinsam Bewegungs- und Konzentrationslieder, die viel Spaß machen.“ Zusammen sollen musikalische Geschichte nicht nur gesungen sondern auch erlebt werden. Und natürlich dürfen auch gemeinsame Auftritte nicht fehlen, um das Gelernte klangvoll unter Beweis zu stellen: Auch bei Konzerten oder Gottesdiensten in der Marienkirche soll der Kinderchor gerne tatkräftig mitwirken.

Der Mitgliedsbeitrag im Kinderchor beträgt 5 Euro pro Kind/Monat; Geschwisterkinder (ab dem zweiten Kind) kosten 2,50  Euro pro Kind/Monat. Die ersten beiden Proben sind kostenlose „Schnupperstunden“. Der Einstieg ist auch im weiteren Verlauf des Schuljahrs möglich, in den Schulferien finden keine Proben statt. „Wir freuen uns auf alle, die Lust haben, das einmal auszuprobieren und mit uns gemeinsam zu singen“, fasst Winkler zusammen. Bei Fragen steht die Stadtkantorin gerne per Mail an johanna.winkler@ekkw.de zur Verfügung.

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20 Aug
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„Wenn das Innere nach Außen tritt“: Vortrag zu Menschenbild und Ausstellung Körperwelten

Die Ausstellung „Körperwelten“ macht im September Station in Hanau – ein Ereignis, das bewegt und bei einigen Menschen auch Fragen aufwirft. Aus diesem Grund lädt das Evangelische Forum Hanau+ am 24. September ab 19:30 zu einem öffentlichen Vortrag mit Religionsphilosoph Dr. Lukas Ohly unter dem Titel „Wenn das Innere nach Außen tritt: Was die Ausstellung Körperwelten wirklich über den Menschen aussagt“ in die Alte Johanneskirche ein.

Die Körper verstorbener Menschen werden öffentlich ausgestellt – welche Gefühle löst dies bei den Zuschauer:innen aus? Nicht selten sind Menschen davon empört oder angewidert, andere dagegen können die Blicke nicht mehr abwenden. „Anscheinend tritt durch den Anblick des Körperinneren eines Menschen etwas zutage, was das Bild von uns selbst erregt oder erschüttert“, stellt Lukas Ohly fest. Er ist Professor an der Goethe-Universität Frankfurt und Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Ostheim im Kirchenkreis Hanau. Mit seinem Vortrag möchte er nicht moralisieren, sondern zum Nachdenken anregen: Warum berührt uns der Blick ins Körperinnere so tief? Was erschüttert uns – das Gezeigte oder das Bild, das wir vom Menschen haben? Und welche Vorstellung vom Menschen spricht aus der Ausstellung selbst? Aus theologischer, philosophischer aber auch zeitgenössischer Perspektive will er diesen Fragen gemeinsam mit dem Publikum nachgehen. „Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich mit dem eigenen Menschenbild auseinanderzusetzen und dieses aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.“

Der Vortrag findet am Mittwoch, 24. September, um 19:30 Uhr in der Alten Johanneskirche Hanau im Großen Saal statt. Der Eintritt ist frei.

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17 Aug
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Neuer Gemeindebrief

Ab sofort steht der neue  Gemeindebrief (September 2025 bis November 2025)  der Gemeinde Hanau-Kesselstadt zum Lesen und runterladen bereit.

Bitte beachten Sie die zahlreichen Termine  und Informationen zu u.a. dem Weggang von Pfr. Rabenau, Kirchenvorstandswahlen, dem neuen Nachbarschaftskaffee, den Hilfegesuchen für die Gemeindezeitung und den Adventsmarkt…und vieles mehr… 

Bitte beachten: Das Herunterladen funktioniert derzeit nur, wenn Sie auf „Weiterlesen“ klicken und dort dem Link folgen…

Die meisten Termine finden Sie auch im Kalender auf unsere Startseite 

Viel Spaß beim Lesen.

 

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12 Aug
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Alles hat seine Zeit!

Seit 1969 existierte in der evangelischen Kirche am Limes, Gemeinde Großkrotzenburg, ein Frauenkreis.

In den ersten Jahren trafen sich die Frauen in der Altentagesstätte in der Breitestraße, ab 1974 im „Immanuel – Kirchzentrum“;

getragen und geprägt von Frau Schneider und später von Frau Domling.

Die Frauen trafen sich einmal im Monat für zwei bis drei Stunden, um miteinander zu beten, zu singen und über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen oder um einfach nur gemeinsam eine Tasse Kaffee oder Tee zu genießen.

Während der Gemeindefeste bestückten die Teilnehmerinnen des Frauenkreises nicht nur die Kuchentheke, sondern betreuten diese auch.

Ab 1990 waren viele der Frauen aktiv in der Rumänienhilfe tätig, soll heißen über Monate sammelten sie Sachspenden, packten Kisten, so dass die LKWs für den Transport mit Hilfsgütern (Kleidung, Bettwäsche, medizinisches Gerät) bestückt werden konnten. Für die Hinfahrt und ein Kaffeetrinken der Frauen von Sibiu backten unsere sehr engagierten Frauen, stellvertretend sei hier nur Frau Ruth Fischer genannt, Kuchen.

Vor ca. zwanzig Jahren war Frau Domling leider aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, ihre Arbeit im Frauenkreis zu beenden. In dieser Situation fragte der damalige Pfarrer Heinz Daume Frau Helga Hartmanshenn und mich, ob wir bereit wären, den Frauenkreis vorübergehend zu betreuen.

Wir sagten zu.

Aus diesem „Vorübergehend“ wurden zwanzig Jahre. Zwanzig Jahre mit regelmäßigen monatlichen Treffen. Nur im Januar und den heißen Juli- und Augusttagen fiel der Frauenkreis aus und – soweit ich mich erinnern kann –

ein- bis zweimal im Februar aufgrund von Schnee- und Eisglätte. Während der Corona-Pandemie mussten wir ebenfalls eine Zwangspause einlegen.

Im Mittelpunkt eines jeden Treffens stand ein zu besprechendes Thema. Solange wir noch fit waren, fanden jährlich Ausflüge z. B. nach Mainz, Fulda, Bad-Nauheim oder Darmstadt statt. Auch den „Holzköppen“ in Steinau an der Straße machten wir unsere Aufwartung oder wir begrüßten eine Märchenerzählerin aus Hanau in unserer Mitte.

Aber die Zeit zwang uns auch Abschied zu nehmen von liebgewonnenen Teilnehmerinnen, so von Frau Grosch, Frau Fischer, Frau Puhane, um nur einige zu nennen.

Eine besondere Ehre war es für uns im vergangenen November, Frau Gertrud Schmidt, ebenfalls einem Frauenkreis-Urgestein, zum 100. Geburtstag gratulieren zu dürfen.

Doch „Alles hat seine Zeit“, so war es nach zwanzig Jahren für Helga Hartmanshenn und mich Zeit, uns nach einer Nachfolgerin umzusehen.

Leider vergebens. In diesen zwanzig Jahren hat sich die Welt um uns stark verändert.

Frauen, die bereit sind, sich einmal im Monat nachmittags von 15:00 bis 17:00 Uhr in kirchlichen Räumen zu treffen, gibt es nicht mehr.

Berufstätigkeit, Familienarbeit, eine ausgeprägtere Kirchenferne und eine größere Mobilität stehen dem entgegen.

Gerade in den vergangenen Tagen ist mir bewusst geworden, dass Frauenarbeit auch 2025 noch wichtig ist, doch sie hat ein anderes Gesicht.

Angesagt sind heute sporadisch – meist samstagvormittags – stattfindende Frauenfrühstücke, Frauenmahle, thematische Frauenabende, Engagement bei der Gestaltung des Weltgebetstages, klare Kante gegen Missbrauch und Gewalt an Frauen.

Hoffen wir, dass diese organisatorisch aufwändigen, vom evangelischen Frauenteam Hanau angebotenen Aktivitäten, zukünftig stärker auch von interessierten Frauen der Kirche am Limes wahrgenommen werden.

Zum Schluss bleibt mir noch „Danke“ zu sagen an das uns entgegengebrachte Vertrauen sowie an meine Mitstreiterin Frau Helga Hartmanshenn für ihre jahrelange Mithilfe und Unterstützung.

(Monika Ilona Pfeifer)

 

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