Theologischer Literaturgesprächskreis

Die Gemeindegruppe „Theologischer Literaturgesprächskreis“ möchte gemeinsam theologische Fachliteratur lesen und darüber ins Gespräch kommen. Zunehmend entsteht unter Christen das Interesse, ihren Glauben noch tiefer zu reflektieren und dabei auch Impulse aus der „fremden“ Universität aufzunehmen. Mit lesbarer theologischer Literatur sollen Interessierte die Möglichkeit erhalten, existenzielle Fragen vertieft zu bedenken und miteinander auszutauschen.

Diese Gruppe trifft sich vierteljährlich.

„Das Interesse soll nicht am Arbeitsaufwand scheitern“, so Pfarrer Lukas Ohly. Denn viele Interessierte seien beruflich und ehrenamtlich ohnehin schon stark eingebunden. Dadurch können Teilnehmer auch einige Zeit aussetzen und wieder einsteigen. Jede neue Lektüre sei ein neues Projekt.

Interessierte sind herzlich willkommen und können sich bei Pfarrer Dr. Lukas Ohly anmelden.

Info: Pfr. Dr. Lukas Ohly; ohly@kirche-ostheim.de ; Tel.:06187/1497

Nächstes Treffen:

Gottes Unverfügbarkeit auch für die Kirche

Am Montag, 28. September, setzt der Theologische Literaturkreis ab 19.30 Uhr seine Interpretation der berühmten Römerbriefauslegung von Karl Barth fort. Um die Abstandsregeln einzuhalten, trifft sich der Kreis in der Windecker Kirche.

In einer kühnen und eigenwilligen Untersuchung hat der Schweizer Theologe vor genau 100 Jahren bahnbrechende Konsequenzen des Ersten Weltkriegs auf die politische, kirchliche und geistliche Entwicklung gezogen. Barth hat den christlichen Glauben von nationalistischen Tendenzen der damaligen Kirche befreit und stattdessen die Unverfügbarkeit Gottes auch für Glaubende und für die Kirche herausgestellt.

Eben dieses neue und demütige Kirchenverständnis stellt Barth in den Kapiteln 9-11 seines Römerbriefs vor. Auszüge aus diesen Kapiteln sind die Textgrundlage für die Diskussion.

Ohly verteilt an Interessenten auf Anfrage die Literatur (ohly@kirche-ostheim.de).

 

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