Aktuelles

*Update* – Glocken rufen zum Gebet

Läuten zu Ostern

 

*Update 2* Glocken rufen zum Gebet – Oster-Läuten

Deutschlandweites Glockenläuten zu Karfreitag und Ostersonntag

Eine bundesweite Läute-Aktion ist zu Karfreitag und Ostern geplant, heißt es in der Mitteilung weiter:

Am Karfreitag, 10. April, sollen um 15 Uhr für 10 Minuten die Totenglocken läuten.

Am Ostersonntag, 12. April, soll um 12 Uhr für 10 Minuten das «große Geläut» erklingen, mit dem ein «Zeichen der Hoffnung» überall zu hören sein soll.

Bereits in der vergangenen Woche wandte sich Prälat Böttner in einem Schreiben an die Kirchengemeinden der Landeskirche. Darin schrieb der Prälat: «Glocken ertönen von vielen Kirchen an jedem Tag, morgens, mittags und abends – so wie es vor Ort üblich ist. Sie laden ein zum persönlichen Gebet: Für alle Menschen in Angst und Sorge; für die, die in Quarantäne leben, für die im Gesundheitsdienst Tätigen, die vor großen Herausforderungen stehen, – und für die Sterbenden. Wir sind davon überzeugt: Im Gebet für unsere Nächsten wächst die Kraft zum Handeln für unsere Nächsten. Wir danken Ihnen für Ihre Gebete und für Ihr helfendes Handeln!»

(28.03.2020)

Quelle:
Link zur EKKW Webseite

Aus dem Pfarrhaus-Homeoffice:

Eigentlich wollten einige aus der Kirchengemeinde sich an jedem Mittwochabend treffen – zur Fastengruppe. Gemeinsam durch die Passionszeit gehen, miteinander ins Gespräch kommen und sich so vorbereiten auf Ostern. Corona hat uns da einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht.

Doch seit das alles begonnen hat, geht das Motto der diesjährigen Fastenaktion mir nicht aus den Gedanken.

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessismus.“ Das würde ich gern in diesen herausfordernden Tagen ganz und gar leben können.
Also an das halbvolle Glas zu denken, nicht an das Leere.

Mutig zu sein und nicht ängstlich.
Mich über die Zeit zu freuen, die ich gerade habe, und mich nicht über die Einschränkungen zu beklagen.

Die Solidarität in der Gemeinschaft zu schätzen, und mich nicht über Hamsterkäufe(r) zu ärgern…

Es ist nur viel leichter gedacht, gesagt und vorgenommen als dann auch wirklich getan. Denn die Kehrseite der Medaille gibt es ja leider nun einmal. Und wie kann ich mich denn über den Frühling freuen, wenn ich doch vielleicht Angst haben muss, dass im Sommer der Job weg ist und das Geld nicht mehr reicht?!

„Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessismus! – Zuspruch und Anspruch gleichermaßen in der Krise, die wir gerade durchschreiten müssen. Das Fastenmotto erinnert mich daran, dass es vor allem an mir, an meiner Einstellung liegt, ob die Zuversicht oder der Pessimismus siegt, ob ich aktiv gestalte, was ich vor mir habe, oder mich passiv in den Strudel der Angst und Ungewissheit hineinziehen lasse.

Martin Luther hat formuliert:
„Dass die Vögel der Sorge

und des Kummers

über deinem Haupt fliegen,

kannst du nicht ändern.

Aber dass sie Nester

in deinem Haar bauen,

das kannst du verhindern.“

Mir gelingt das nicht immer. Aber ich will gern immer wieder neu versuchen, jeden Tag mit Zuversicht zu leben und das Gute in ihm zu entdecken.

 

Bleiben Sie, bleibt Ihr behütet!

Ihre und Eure Pfarrerin

Christine Binder

Sonntag, 29. März 2019 – Judika

Kleine Liturgie für Zuhause

Was betrübst du dich meine Seele, und bist so unruhig in mir? So fragt der Wochenpsalm.
Ich finde mich darin wieder und wünsche mir, in mir selbst (wieder) zur Ruhe zu finden.

Ein Gottesdienst oder eine Andacht sind für mich eine gute Möglichkeit, mich zu sammeln. Das kann auch im eigenen Zuhause gelingen und es muss nicht immer ein mediales Angebot wie ein Fernsehgottesdienst oder ein Livestream sein.

So geht es auch:

Sofern vorhanden, zünde ich eine Kerze an, lege oder stelle mir ein Kreuz auf den Tisch und die aufgeschlagene Bibel dazu.

Allein dieser kleine Altar auf dem Tisch konzentriert schon meinen Blick auf das für mich gerade Wesentliche.

Psalm, Evangelium, Gebet und Segen – in diesem Vierklang feiere ich Andacht: allein oder mit anderen, jedoch immer und vor allem in Verbindung mit Gott.

EG 724 – Psalm 43

Gott, schaffe mir Recht

und führe meine Sache wider das unheilige Volk

und errette mich von den falschen und bösen Leuten!

Denn du bist der Gott meiner Stärke:

Warum hast du mich verstoßen?

Warum muss ich so traurig gehen,

wenn mein Feind mich dränget?

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten

und bringen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung,

dass ich hineingehe zum Altar Gottes,

zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist,

und dir, Gott, auf der Harfe danke, mein Gott.

Was betrübst du dich, meine Seele,

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Evangelium Mk 10,35-45

Vom Herrschen und vom Dienen

35 Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden.

36 Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue?

37 Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit.

38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde?

39 Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde;

40 zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.

41 Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes.

42 Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an.

43 Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein;

44 und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.

45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

Gebet

Unruhig, Gott, ist meine Seele in mir.
So vieles beschäftigt mich gerade.
Die nicht endenden Nachrichten,

die vielen Fragen, die in mir klingen,

die Sorge um meine Liebsten, meine Freunde und Nachbarn.

Lass mich, Gott, jetzt einen Moment durchatmen,

keine Antworten suchen,

einfach nur bei mir und bei dir sein.

Stärke mich, dass ich zuversichtlich bleibe in diesen schweren Tagen.

Lass mich deine Liebe spüren,

die in den tiefsten Dunkelheiten warm und hell leuchtet

und meine Seele tröstet.

(C. Binder)

Stilles Gebet

Vaterunser

Segen:

Der Segen des liebenden und stärkenden Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes sei mit dir und bleibe bei dir heute und alle Tage deines Lebens. Amen.

Aus dem Pfarrhaus-Homeoffice:

 

Alles könnte gerade so schön sein. Die Sonne strahlt, lebendige Farben erfreuen das Auge – Frühling lässt sein blaues Band. Ruhe liegt über Stadt und Land, fast ein sonntägliches Gefühl.
Doch seit Tagen ist für uns alles anders. Die Ruhe ist angespannt, fast als hielten wir den Atem an. Erschreckende Nachrichten über das Virus, das sich immer schneller in der ganzen Welt ausbreitet, bestimmen unseren Alltag und unser alltägliches Leben.
Soziale Kontakte auf das Allernötigste zu reduzieren und unsere Freiheit zum Wohle aller zu begrenzen, das fällt schwer.
Wir haben viel zu verarbeiten in diesen Tagen. Angst und Sorge machen sich breit.
Wie nur mit all dem umgehen? Ich habe leider kein Patentrezept, doch möchte ich Ihnen und Euch an dieser Stelle immer wieder Impulse geben. Kleine Texte, Gedanken, biblische Worte und Gebete, Lieder und sonstige Fundstücke, die ich teilen möchte. Sie sollen uns allen Mut machen und uns stärken. Im Glauben, auch im Gebet, sind wir alle miteinander verbunden, egal wo wir sind. Das ist für mich ein großer Trost. Vielleicht für Sie und Euch ja auch.

 

Gott gebe dir

Für jeden Sturm einen Regenbogen,

für jede Träne ein Lachen,

für jede Sorge eine Aussicht

und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.

Für jedes Problem, das das Leben schickt, 

einen Freund es zu teilen,

für jeden Seufzer ein schönes Lied

und eine Antwort auf jedes Gebet.
Irisches Segensgebet 

 

Bleiben Sie, bleibt Ihr behütet! 

Ihre und Eure Pfarrerin 

Christine Binder

Glocken rufen zum Gebet

Täglich um 12 Uhr und 19:30 Uhr

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat ihre Kirchengemeinden dazu eingeladen, zusammen mit den katholischen und evangelischen Gemeinden in Hessen mit Glockengeläut ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Täglich sollen die Glocken der Kirchen in der Zeit der Corona-Krise abends um 19:30 Uhr für 5 Minuten zum persönlichen Gebet läuten. In vielen evangelischen Gemeinden läuten Glocken täglich auch mittags um 12 Uhr.

–> Artikel der EKKW

 


Coronavirus (SARS-CoV-2)

Der Kirchenvorstand Roßdorf folgt den aktuellen Empfehlungen der Landeskirche.

 


Es finden keine Gottesdienste statt.

Unsere Kirche wird an Sonntagen und Mittwochen von 9-18 Uhr für Sie geöffnet sein.

Das Gemeindehaus Roßdorf wird ab sofort für alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise geschlossen.

Aushang Kirchengemeinde Roßdorf_30-03

 


Angesichts der ausfallenden Gottesdienste möchten wir auf eine „Alternative“ hinzuweisen:

Bischöfin Dr. Hofmann wird sich in einem kurzen Videogottesdienst an die Gläubigen wenden. Dieser ist ab Sonntag, 15. März 2020, 9:00 Uhr auf der landeskirchlichen Homepage, www.ekkw.de , zu finden.

   

Aktuelles aus der Gemeinde

    X
    X
    X