Westliche Chorklänge im Dialog mit musikalischen Einflüssen aus dem Nahen Osten: Mit Karl Jenkins’ Stabat Mater erwartet die Besucherinnen und Besucher beim Frühjahrskonzert der Hanauer Kantorei am 15. März ein außergewöhnliches Klangereignis in der Marienkirche. Die Aufführung steht unter der Leitung von Stadtkantorin Johanna Viktoria Winkler.

Eindringlich, berührend und zugleich zugänglich: Jenkins verbindet in seiner Komposition westliche Chorklangtradition mit orientalisch geprägten Klangfarben und schafft so eine stimmungsvolle Verbindung von spiritueller Ausdruckskraft und musikalischer Vielfalt. Neben Chor und klassischen Instrumenten prägen auch traditionelle Instrumente wie Darabuka und Duduk das Klangbild des Werks. Die beiden Vokalsolistinnen, Mezzosopranistin Ulrike Malotta und Ethnosängerin Linda Hadiko, verleihen dem Stabat Mater eine besondere Ausdruckstiefe.

So entsteht eine zeitgenössische Deutung des mittelalterlichen Stabat-Mater-Textes, die Schmerz, Trost und Hoffnung gleichermaßen hörbar macht. Jenkins’ Musik spricht unmittelbar an und eröffnet einen Raum für spirituelle Erfahrung jenseits konfessioneller Grenzen. Das Werk zählt heute zu den bekanntesten geistlichen Kompositionen des Komponisten und berührt weltweit ein breites Publikum.

Diese eindrucksvolle Klangwelt bringt die Hanauer Kantorei am Sonntag, 15. März, um 19 Uhr in der Marienkirche Hanau zur Aufführung.Karten sind zum Preis von 25 € (ermäßigt 20 €) sowie 15 € (ermäßigt 10 €) im Online-Ticketshop der Stadtkirchengemeinde, über Eventim, im Buchladen am Freiheitsplatz (jeweils zzgl. Vorverkaufsgebühr) sowie an der Abendkasse erhältlich.

Bildquellen

  • Kantorei Hanau: Johanna Viktoria Winkler