Personen und Orte

Wir sind da. Wir segnen.

Hier sind einige der Pfarrerinnen und Pfarrer, die in und um Hanau segnen.

Du kannst selbst Kontakt aufnehmen.
Ich bringe Euch auch gern zusammen:

06181 85464
Margit.Zahn@ekkw.de

Mit Gottes Segen ist das so eine Sache. Es gibt Momente im Leben, die kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Ich spreche vom Wirken des Heiligen Geistes, andere nennen es vielleicht Magic Moments. Etwas Besonderes durchbricht den Alltag, der Himmel reicht auf die Erde. Wie immer ich es formuliere – das, was ich sage, hinkt hinter dem her, was ich erlebe: Zuwendung, Erleichterung, Dankbarkeit. Ob Neubeginn oder Abschied oder einfach mittendrin. Segen tut einfach gut!

Ines Fetzer

Beim Segnen in Pandemiezeiten muss ich mir immer wieder was Neues einfallen lassen. Berühren auf Abstand geht nicht. Manchmal muss es auch per Telefon sein.
Einmal rief mich eine junge Mutter an, die gerade mit ihren neugeborenen Zwillingen nach Hause entlassen worden war. Sie hätte sich so gefreut, wenn ihre Kinder noch gesegnet worden wären vor der Entlassung aus dem Krankenhaus. „Haben Sie die Hände frei?“ fragte ich sie. „Ja, und meine Mutter ist auch gerade da. Ich stelle das Telefon auf mithören“, erklärt sie mir. Daraufhin habe ich sie gebeten selbst ihren Kindern die Hände aufzulegen. Ich habe den Segen gesprochen.
Segnen unter Beteiligung aller Anwesenden ist mir wichtiger geworden denn je.

Simone Heider-Geiß

Den Beiden vor mir habe ich schon einmal den Segen Gottes weiterschenken dürfen. Da waren sie noch winzig klein und wurden getauft. Knapp 14 Jahre ist das her.
Und jetzt stehen sie vor mir. Zwei Jugendliche, die heute am Tag ihrer Konfirmation ihr eigenes „Ja“ zu Gott und dem Glauben und dem Segen gesprochen haben.
Es ist ein besonderer Moment. Noch einmal meine Hände auf ihren Köpfen. Noch einmal ihnen zusagen und sie spüren lassen, dass Gott sie genau so liebt wie sie sind. Noch einmal das Kreuzzeichen über ihnen. Segen für ihre Lebensreise.
Sie sind berührt und ich bin es auch. Berührt von etwas, das so viel größer ist, als ich es mir vorstellen kann, und doch zugleich so vertraut ist, dass es sich um mich legt wie ein warmer Mantel: Wissen dürfen, dass Gott bei mir ist und bleibt, wohin mein Weg mich auch führen mag.
Von Gottes Segen berührt und begleitet zu sein – was für ein Lebensgeschenk.

Christine Binder

Segen

Den Segen empfangen wir von Gott. Er segnet uns und wir sollen ein Segen sein. Er segnet uns und wir geben diesen Segen weiter. So habe ich es selbst erfahren und so gebe ich es weiter. Am Ende jeder Konfirmandenstunde reichen wir den Segen weiter: die geöffneten Hände empfangen und die aufgelegten Hände spenden. „Gottes Segen sei mit dir“ „und mit dir“. Manche Hände berühren sich sanft, bei anderen klatscht es schon mal, wenn der Segen gespendet wird. Seit Corona und den vorgeschriebenen Abständen muss der Segen fliegen, aber das kann er auch!

Pfarrerin Heike Käppeler

Jens Heller im Gespräch mit Hit Radio FFH

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