Maintal – Hochstadt. Lange war es still im JUZ Hochstadt – jetzt kehrt endlich wieder Leben ein: Pünktlich mit dem Ende der Sommerferien hat das evangelische Jugendzentrum nun wieder seine Türen geöffnet. Darüber freut sich auch Sozialarbeiter Yannick Rauh, der hier künftig für die Kinder und Jugendlichen als Jugendarbeiter da ist.

 

„Es ist schön, dass es endlich wieder richtig los geht“, freut sich der 32-Jährige. Denn auch wenn er die letzten Monate fleißig für Konzepte und Fortbildungen, Ideen und mehr genutzt hat: ohne das bunte Treiben, die vielen Stimmen und das Lachen von Kindern und Jugendlichen fehlt einfach etwas. Nicht nur ihm, wie er verrät: „Auch die Jugendlichen freuen sich, dass wir jetzt wieder geöffnet haben.“ Von Dienstag bis Freitag gibt es regelmäßige Angebote für junge Menschen zwischen sechs und 22 Jahren. Egal ob Kindertreff, Teenietreff oder Jugendtreff: Alle sind herzlich eingeladen.

Einen ersten Vorgeschmack, wie bunt es im JUZ Hochstadt zugehen kann, gaben die Ferienspiele, die im Sommer für viel Spaß sorgten: Es wurde gebastelt und getobt, Ausflüge in die Skatehalle oder auf die Kinder- und Jugendfarm sorgten für Abwechslung und spannende Erlebnisse. „Aber auch das freie Spielen kam nicht zu kurz“, erklärt der Sozialpädagoge. In Zeiten, in denen auch die Terminkalender von Kindern und Jugendlichen nach der Schule immer voller werden, ein nicht zu unterschätzendes Gut. „Kinder brauchen Freiräume, um sich entwickeln zu können“, erklärt Rauh. Zeiten, in denen das Programm nicht vorgegeben ist, sondern in denen die Jungen und Mädchen selbst kreativ werden. Etwas, das seine jungen Gäste im JUZ sehr zu schätzen wissen und neben allen bestehenden Angeboten auch gerne einfordern. „Das JUZ soll ein Ort sein, wo sie zusammenkommen und Zeit verbringen können“, fasst er zusammen. Wie wichtig ein solcher Ort nicht nur für die Kinder und Jugendlichen ist, betont auch Patrick Baron, zuständig für den Bereich Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Hanau: „Die Kinder und Jugendlichen von heute sind diejenigen, die unsere Gesellschaft und unsere Kirchengemeinden in die Zukunft tragen werden.“ Dafür brauchen sie Orte, an denen sie wachsen und sich entfalten können. Als Kirche sehen man hier deshalb einen klaren Handlungsauftrag. „Wir freuen uns, dass wir mit Yannick Rauh einen Jugendarbeiter gefunden haben, der vor Ort bestens vernetzt ist, die Sorgen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen wahrnimmt und das JUZ Hochstadt wieder aktiv mit Leben füllt“, fasst er zusammen. Mehr Infos zum JUZ Hochstadt und den Angeboten gibt es auch auf Instagram: EvKiJuHochstadt.