Sprengel Hanau - Ausstellung, Diorama und Vortrag zur lokalen Kirchengeschichte im ev. Gemeindehaus
Ausstellung, Diorama und Vortrag zur lokalen Kirchengeschichte im ev. Gemeindehaus

200 Jahre Hanauer Union. Vorgeschichte, Nebeneinander, Vereinigung, Miteinander

der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, Sprengel Hanau mit Texten und historischen Abbildungen zum 200jährigen Bestehen der Hanauer Union widmet sich nicht nur dem Zustandekommen der Kirchenunion, sondern sie gewährt gleichfalls einen Überblick zur Geschichte des Protestantismus und seiner zwei Hauptausprägungen, Luthertum und Calvinismus, in der Grafschaft Hanau-Münzenberg von Beginn der Reformation bis zur Vereinigung.

Für die Konzeption und Texte der beiden Tafeldokumentation war Erhard Bus zuständig, die Gestaltung hatte Volker Stelzner - United Power Fields UG übernommen.

Die Eröffnung der Ausstellung mit einer Führung erfolgt am 8. Februar 2019, um 19.00 Uhr

im Evangelischen Gemeindehaus Windecken, Eugen-Kaiser-Straße

Das eindrucksvolle Diorama von Rainer Stephan „Cronenbergische Reiter erschießen einen Windecker Bürger“ ergänzt die Tafelausstellung. Die gelungene Darstellung rekonstruiert einen Vorfall aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der im Windecker Reformierten Kirchenbuch festgehalten ist.

Die Ausstellung ist montags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von

15.00 Uhr -18.00 Uhr und mittwochs und freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie auf Anfrage bis Ende Februar 2019 zu besichtigen.

Der Vortrag mit dem Titel

Zur Kirchengeschichte in der Grafschaft Hanau-Münzenberg von der Reformation bis zur Hanauer Union unter besonderer Berücksichtigung der Windecker Ereignisse

(1540–1833) am 22. Februar, um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus

gibt einen Überblick zu 300 Jahren reformierter Kirchengeschichte in unserer Region und widmet sich insbesondere auch den interessanten und spannungsgeladenen Entwicklungen in der damaligen Amtsstadt Windecken, die vom ersten Auftreten eines evangelischen Pfarrers im Jahre 1540 bis zum Verkauf und Abriss der Lutherischen Kirche im Jahre 1833 reichen.

Erhard Bus