Sprengel Hanau-Hersfeld - Ich geh dann mal in Ruhestand

Tageslosung

Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.

 

 

Ich geh dann mal in Ruhestand
Post aus der Fachstelle Zweite Lebenshälfte
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Liebe Leserinnen und Leser, also, wir zwei gehen nicht so schnell in den Ruhestand, denn wir sind am hinteren Ende der Babyboomer zu finden. Aber die frühen Babyboomer steuern nun auf den Ruhestand zu, na ja, wir nennen das jetzt „nachberufliche Phase“...

Da drumherum machen wir uns Gedanken. Für die Babyboomer selbst und für uns als Kirche. Beide laden wir zum Studientag nach Frankfurt. Für deutlich mehr als ein paar Blümchen zum Übergang.
Außerdem haben wir heute für Sie einige Spuren Richtung Ostern sowie Richtung Alte-aus-dem-Häuschen ausgelegt.
Wir wünschen Ihnen gesegnete und frohe Ostern!

Ihre
Annegret Zander und Andreas Wiesner

Thema: Still oder laut: Würdige den Übergang in den Ruhestand!
Eine neue Generation geht in den Ruhestand. Wenn Sie dieser Tage in eine Apotheke gehen, wird Ihnen ein Gesicht dieser Generation begegnen. Die Neue Apotheken Illustrierte titelt „Endlich ich! So gelingt der Start in die Rente“ mit einem attraktiven Silberbart-Mann im schwarzen Rollkragenpullover samt Nerd-Brille.
In Worten: Hier kommen hochqualifizierte Leute, die sicher nicht Däumchen drehen werden. Allerdings mit eigenen Vorstellungen. Zum Glück! Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, schauen Sie mal bei www.route55plushessen.de  vorbei. Dort bestimmen Sie selbst, was und mit wem Sie etwas unternehmen, lernen oder feiern möchten.

Heute wollen wir Ihre Aufmerksamkeit auf den Übergang in diese neue Lebensphase lenken. Das ist ein riesiger Schritt, raus aus Routinen in eine Freiheit, die selbst gestaltet werden muss. Ein großer Abschied von der längsten Phase des Erwachsenenlebens. Ein Aufbruch in Neues, aber auch in die näher rückende Endlichkeit. Viel Stoff, den die Seele da zu verarbeiten hat. Und endlich Zeit, dies auch zu tun: Sich spirituell auf dieses Geschehen einlassen, wahrnehmen, Formen für den Übergang finden. Die eine gestaltet für sich eine Collage zu ihrer Arbeit und teilt diese dann mit ihren Kolleg*innen, der andere geht allein auf einem alten Pilgerweg, die dritte schmeißt eine große Party, in der sie ein Ritual einbaut.
Es lohnt sich, den Übergang aufmerksam und den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu zelebrieren. Das macht die neuen Schritte klarer und vielleicht auch leichter.
Was könnte das für Sie sein?

Die Goldene Konfirmation ist ja im Grunde ein Ritual, das an dieser Schwelle vom Arbeitsleben in den Ruhestand steht. Annegret Zander wird im zweiten Halbjahr genauer auf die Goldene Konfirmation schauen, auf das, was im Gottesdienst möglich ist und auch drumherum an Begegnung und Bildung. Eins hat sie in der EKHN schon entdeckt, dort organisieren Carolin Jendricke und Friederike Geppert in Langen eine Retro-Party am Vorabend der Goldenen Konfirmation - auf Wunsch der Eingeladenen mit einer ordentlichen Bowle und Mett- und Käseigel. Und natürlich auch Gesprächen über das, was da gerade ansteht im Leben. Wenn auch Sie Ideen und Wünsche rund um dieses Thema haben, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Haupt- und Ehrenamtliche und alle, die sich biografisch rund um den Ruhestand bewegen, sind eingeladen zum Studientag in Frankfurt, in dem wir diese spirituelle Suchbewegung mit Vorträgen, Workshops und Ritual erforschen. (Barrierefrei, Unterstützung bitte mit dem Veranstalter absprechen)

Freitag, 24.5.2019, 14 - 21 Uhr, Frankfurt
Studientag: Die Kunst der Übergänge – Spiritualität als Brücke in den Ruhestand
Alle Infos hier.
Anmeldung bis Freitag, 17. Mai 2019 bei Barbara Hedtmann
Tel: 069 92105-6678 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aus der Praxis für die Praxis
Mittwoch, 22. Mai 2019, 10 - 15 Uhr, Datterode
Werkstatttag: Alte aus dem Häuschen - Mobilität und Teilhabe
Die Alten, die wir einmal sein werden … wäre doch gut, wenn sie aus ihren Häusern auch mal rauskommen. Manchmal bräuchte es dazu nicht viel. Doch wer könnte mich 500 m weiter rüber zu meiner Freundin fahren, damit wir uns sehen? Oder zum Einkaufen, weil das ja doch lustiger ist, als immer nur eine Einkaufsliste mitzugeben. Unter Leute kommen tut gut, für sich selbst sorgen zu können ist für viele ein Grundbedürfnis. Und es gibt Menschen, die das unterstützen: Die Bürgerhilfen aus Jesberg, Jossgrund und Ottrau stellen ihre Mobilitätsangebote vor. Die Bürger-Chauffeure, die mit dem Telefondienst der Malteser zusammenarbeiten; der Leihwagen in den man einen Rollstuhl einfach hineinfahren kann - und so mal zum Geburtstag der Cousine kommt. Beispiele, wie durch diese und weitere Angebote ältere Menschen in der Dorfgemeinschaft gehalten werden können.
Sie lernen dazu das marktwert Zentrum im Ringgau kennen, das Supermarkt, Metzger, Bäcker und Café, Bankservice, Bürgersaal, Bürgerbus-Service und Medibus-Haltestelle (Arztpraxis auf Rädern) vereint.
Wir hoffen, es inspiriert zum Nachmachen! Übrigens: So etwas muss und sollte man nicht alleine stemmen. Kirche und Kommune zusammen, Bürger*innen und Freie Wohlfahrtsverbände sind da eine gute Kombi, die es allen etwas leichter macht.

Kosten: 10 € (einschl. Verpflegung)
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder direkt online hier!

Ideen für Senior*innengruppen: Land in Sicht - Über Ostern sprechen
Hier haben wir für Sie rund um Ostern ein paar Schätze aus unserer Schatzkiste:

Nicht so schnell: Eine Andacht zwischen Karfreitag und Ostern

Was kommt nach dem Tod? (Die Blogaktion von Annegret Zander und Petra Schuseil mit allen Beiträgen)

Daraus als Gesprächsanstöße in Ihrer Gruppe, zum Beispiel
Das anrührende Auferstehungslied „Land in Sicht“ (Rio Reiser)

Rosemarie Wagners Gedanken: Da ist etwas vorbereitet

Auch nach Ostern noch anzulegen - Der kleine Ostergarten für die Fensterbank

Beratung und Kontakt zur Fachstelle Zweite Lebenshälfte
Manchmal genügt ein kurzer Telefonanruf und Sie sind schon ein Stück weiter: Fragen zum Seniorenkreis, Materialtipps, konzeptionelle Überlegungen, wie Sie Ihre Arbeit mit Menschen in der zweiten Lebenshälfte im Kooperationsraum und der Region neu aufstellen. Wir kommen aber auch gerne zu Ihnen! In den Kirchenkreis, zum Diakonieausschuss, ins Pfarramt. Wir beraten und begleiten Sie vor Ort - ohne eigene Agenda. Denn jeder Ort mit seinen Menschen findet eigene Wege.

Andreas Wiesner, Dipl.Päd.
Pädagogischer Fachreferent in Kassel
Telefon: 0561-9378 284
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Annegret Zander, Pfarrerin
Theologische Fachreferentin in Hanau
Telefon: 06181-96912-11
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Anfragen und Anmeldungen zu Kursen
Angelika Sinsel, Sekretariat in Hanau
Telefon: 06181-96912-0
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mid - eingestellt am 15.04.2019