November, 2020

Do12Nov19:3020:30Moved OnlineBonhoeffer und die Juden: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen“ (1938)19:30 - 20:30 Format:Vortrag / VorlesungThema:Bonhoeffer,Frieden,Kirche,Theologie

Zeit

(Donnerstag) 19:30 - 20:30

Veranstaltungsbeschreibung

Der Kirchenkreis Hanau gedenkt des Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer.

Anlässlich des 75 Todestages im Jahr 2020 finden im September, Oktober und November jeweils Veranstaltungen statt, die sich mit Theologie, Biografie, Texten und Wirkungsgeschichte Dietrich Bonhoeffer befassen.

 

Bonhoeffer und die Juden

Dialogvortrag von Pröpstin Sabine Kropf-Brandau und Pfarrer Dr. Robert Brandau (Bad Hersfeld)

 

„Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen“ (1938)

Dietrich Bonhoeffer gehörte zu den wenigen Christen*innen während der Zeit des Nationalsozialismus, die nicht nur um den Erhalt der Evangelischen Kirche besorgt waren oder im vorauseilenden Gehorsam die „judenreine“ Kirche auf ihre Fahnen schrieben. Als am 9. November 1938 in Deutschland die Synagogen brannten, schrieb er seinen berühmt gewordenen Satz: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.“ Und zwei Jahre später formuliert er ein Schuldbekenntnis, das die Kirche so nie übernommen hat: „Sie (die Kirche) ist schuldig geworden am Leben der schwächsten und wehrlosesten Brüder Jesu Christi.“ Das Versagen der Kirche gegenüber den Juden im 3. Reich ist das eine, das andere ist die Frage, was Bonhoeffers Erkenntnisse heute für Kirche und Gesellschaft bedeuten. Angriffe auf Synagogen, Pöbeleien gegen Juden auf offener Straße, Hass von rechten, linken und islamischen Gruppen im Internet gegen Juden/Jüdinnen und gegen den Staat Israel – was würde Bonhoeffer dazu sagen?

 

Um die Zugangsdaten zur Video-Konferenz (Zoom) zu erhalten, schreiben Sie bitte bis zum 10. November eine kurze Mail an veranstaltungen@kirchenkreis-hanau.de

 

Veranstalter / Kontakt

Kirchenkreis Hanau Johanneskirchplatz 1, 63450 Hanau

Referent*in

  • Pröpstin Sabine Kropf-Brandau und Pfarrer Dr. Robert Brandau

    Pröpstin Sabine Kropf-Brandau und Pfarrer Dr. Robert Brandau

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