Was hat das Bibertal mit dem Oscar für die beste Regie zu tun? Warum wäre unser Leben ohne Hanau ginlos? Und warum hat sich ganz Hessen über einen Springbrunnen lustig gemacht?
Gehen Sie auf Entdeckungsreise durch einen Landkreis, der von Grün bis Großstadt alles bietet und selbst Einheimische mit vielen kuriosen Geschichten überrascht.
Überraschungen zwischen Metropole und Mittelgebirge
Der Main-Kinzig-Kreis ist eine Region der Kontraste: von der Frankfurter Stadtgrenze bis zu den Ausläufern der Rhön, im Süden der Spessart, im Norden der Vogelsberg. Dazu gesellen sich geschichtsträchtige Orte wie die Barbarossastadt Gelnhausen oder die Brüder Grimm-Stadt Steinau, die Kurstadt Bad Orb und Hanau, das sich von der Industriemetropole zur Stadt im Grünen gewandelt hat. Hessens bevölkerungsreichster Landkreis bietet eine unerwartete Vielfalt und wartet darauf, entdeckt zu werden. Der bekannte Moderator und Krimiautor Tim Frühling war kreuz und quer im Main-Kinzig-Kreis unterwegs, um für sein Buch spannende, skurrile und besondere Plätze und Ecken zu finden. Das ist ihm gelungen: Seine Zusammenstellung ist bunt, vielseitig und abwechslungsreich. Kundig und unterhaltsam geschrieben, charmant bebildert mit Fotografien von Christine Frühling ist das Buch ein wunderbarer Regionalführer für Einheimische und Besucher, Wiederkehrer und Tagesausflügler. Sie werden direkt vor der Haustür Neues entdecken können und unbekannte Geschichten erfahren.

So war die Buchlesung mit Tim Frühling beworben worden.

Und tatsächlich ist nicht zu viel versprochen worden. Die evangelische Kirchengemeinde Nidderau Ostheim, deren rührige Kirchenvorsteherin Heidrun Brodt-Koller durfte den Moderator und Krimiautor Tim Frühling schon zum vierten Mal für eine Veranstaltung zum Erhalt des Kirchendaches begrüßen.

In diesem Jahr sogar wie angekündigt im Pfarrgarten mit Klappstuhl bei strahlendem Wetter und zahlreichem Publikum. Bei einem Cocktailglas Erbeerlimes (bei Insidern sehr begehrt) lauschte man den Geschichten des gut informierten Autors, der auch gerne das Publikum befragte und sich deren Sicht auf manche Beiträge erzählen ließ.