Erlös stammt aus dem Verkauf von selbstgefertigtem Atemschutz

Schöneck. Mit dem starken Anstieg von Covid-19-Infektionen Mitte März hier in Deutschland wurde schnell klar, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr erheblich beitragen könnte.
Der Bedarf stieg rasch an, nur leider war das Angebot an Einmal-Mundschutzen sehr gering. Deshalb ergriffen zahlreiche Menschen selbst die Initiative und nähten eigenständig Schutzmasken, sei es für den eigenen Bedarf oder für den Verkauf.

So auch das Team der Gärtnerei Müller in Kilianstädten. Die Mitarbeiter*innen fertigten Mundschutze mit dem Schriftzug der Gärtnerei und verkauften diese an die Kunden. Die Ware fand reißenden Absatz, viele Kunden erwarben begeistert die wiederverwendbaren Masken.

Für Thorsten Müller, Inhaber des gleichnamigen Blumenhauses, stand gleich fest, dass der Gewinn aus dem Verkauf der Mund-Nasen-Schutzmasken einem gemeinnützigem Zweck zugeführt werden solle.
„Gerade in dieser schwierigen Zeit ist die Unterstützung der Essensbank aus unserer Sicht besonders wichtig und wir möchten mit unserer Spende einen Beitrag zum Miteinander leisten.“

Pfarrer Dr. Steffen Merle als Vertreter der Essensbank nahm die 400 Euro vom Team des Blumenhauses Müller mit herzlichem Dank entgegen.

BU: Pfarrer Dr. Steffen Merle (links) nimmt die Spende für die Essensbank Schöneck von Thorsten Müller (2. v. r.) und seinem Team entgegen