Arche Noah als Zeichen der Hoffnung – Grüße von der Familienkirche

07 Mai
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Liebe Kinder und liebe Eltern,

am Sonntag, den 29. März hätten wir wieder sehr gerne mit euch Familienkirche in unserer Kirche in Oberdorfelden gefeiert. Da wir durch Corona sehr vorsichtig sein müssen, aufeinander und die Gesundheit aller achtgeben müssen, war das leider nicht möglich. Nun haben wir bereits Mai, die Bäume tragen wieder grüne Blätter und viele Blumen blühen mit herrlichen Farben um die Wette. Am Sonntag ist Muttertag. Da sagen wir einmal mehr unserer Mama, wie lieb wir sie haben.

Für diesen besonderen Tag schicken wir euch heute ein Bastelset zur biblischen Geschichte von Noah, seiner Arche und dem Regenbogen.

Bevor ihr gemeinsam mit eurer Mama oder gerne auch dem Papa die Arche bastelt, lasst euch die Geschichte von Noah erzählen:

Vor langer, langer Zeit machen die Menschen Gott keine Freude. Sie stritten miteinander. Noah und seine Frau sind traurig. Die Menschen sind so böse. Gott sagt zu Noah: „Bau Dir ein großes Schiff, eine Arche. Für Dich, Deine Frau und Deine Söhne. Auch die Tiere sollen in der Arche Platz haben.“ Noah baut auf einer großen Wiese die Arche. Seine Söhne helfen ihm. Die Leute sagen: „Hier auf dem Land kann doch kein Schiff schwimmen! Hier ist doch kein Wasser.“ Gott sagt zu Noah: „Geh mit Deiner Familie in die Arche! Nimm von allen Tieren zwei mit, ein Männchen und ein Weibchen“. Gott sagt: „Ich will nicht, dass alles Leben untergeht.“ Es regnet und regnet. Überall ist Wasser. Das Wasser ist höher als die Berge. Die Arche schwimmt auf dem Wasser. Es hört auf zu regnen. Das Wasser sinkt. Noah sieht die Spitzen der Berge. Die Arche bleibt auf einem Berg stehen. Noah lässt eine Taube fliegen. Die Taube kommt wieder zurück. Sie kann nirgends bleiben. Überall ist noch Wasser. Noah wartet sieben Tage. Er lässt die Taube ein zweites Mal fliegen. Wieder kommt sie zurück. Sie bringt einen grünen Zweig. Noah wartet nochmals sieben Tage. Dann lässt er die Taube zum dritten Mal fliegen. Sie kommt nicht mehr zurück. Die Erde ist trocken. Gott sagt zu Noah: „Jetzt könnt ihr aus der Arche gehen! Du, Deine Familie und alle Tiere.“ Noah baut einen Altar. Alle sind froh und rufen: „Wir danken Dir, Gott!“.

Gott sagt: „ Habt keine Angst. Ich verspreche euch, es kommt keine Sinnflut mehr. Seht den Regenbogen am Himmel! Nach dem Regen scheint wieder die Sonne. So soll es immer bleiben.“ Amen

Diese Geschichte macht doch Mut. Corona ist zwar nicht die Sintflut aber verändert doch ganz schön oder nicht schön unser Leben: Die Spielplätze waren bis vor kurzem geschlossen, ebenso die Kindergärten… und Opa und Oma sollten wir nicht besuchen, damit sie gesund bleiben. Überall sehen wir im Ort an vielen Fenstern und Türen den Regenbogen. Er strahlt  immer noch für uns die Hoffnung aus: Vertraut darauf, bald wird alles wieder gut!

Wir laden euch ganz herzlich ein zum ersten Gottesdienst nach der langen Pause am Sonntag, den 10. Mai um 10.30 – 11.00 Uhr auf dem Kirchplatz der Kirche Kilianstädten und am 17. Mai um 9.30 – 10.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Oberdorfelden.

Das Team der Familienkirche grüßt euch ganz herzlich und wünscht euch viel Spaß beim Basteln.

Eure Pfarrerin Johanna Ruppert, Kerstin Zschiedrich und Lisbeth Stüve

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