Sprengel Hanau - Aktuelles / Einblicke in unsere Gemeinde

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Aktuelles / Einblicke in unsere Gemeinde
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31.10.2017 - Reformationstag

Hier gehe ich, ich kann nicht anders...

Mit Martin Luther durch die Stadt hieß es am Reformationstag für die evangelischen Gemeinden Roßdorf, Issigheim, Bruchköbel, sowie der Gemeinschaft Oberissigheim.
Zusammen diesen Tag gestalten und mit kleinen Schauspielen die Gedanken an den Reformationstag „lebendig“ werden zu lassen.
Den Beginn machten die parallelen Gottesdienste in Roßdorf, Niederissigheim und Bruchköbel.
Hier sah man Katharina von Bora auf der Kanzel, für diese Zeit keinesfalls selbstverständlich und Martin Luther in historischen Gewändern.
Anschließend machte sich Luther mit seiner „Käthe“ auf zur Sternwanderung, im Gefolge die Gemeinde. Die erste Station (in Roßdorf an der Grundschule) ging auf „die Erziehung“ ein. In einem Gespräch mit Kindern erzählt Luther, wie die Reformation auch die Bildung verbessern sollte.
Auf dem weiteren Weg ging der Sternmarsch zur Kelterei Walther. Hier traf Luther auf die weiteren Reformatoren Melanchthon, Bucer und Bugenhagen. Nach einer Diskussion der Reformatoren ging es zusammen auf dem Hof der Familie Schäfer zum Mittagessen. Hier waren gut 300 „Schaulustige“ versammelt, um dem Tischgespräch zum Thema Freiheit zu lauschen.
Von hier aus ging es für Luther mit seiner „Käthe“ per Pferdekutsche weiter zum Seniorenheim Kursana. Hier ging es um die Musik, unterstützt von Posaunenchormitgliedern aller Gemeinden.
Das nächste Ziel war die katholische Kirche Sankt Familia, wo Pfarrer Jürgen Heldmann „Einlass“ gewährte. Der Hausherr selbst beteiligte sich am Gespräch über Kirchen- und Gottesdienstverständnis. Zum Abschluss wurde eine ökumenische Version von „Ein feste Burg ist unser Gott“ angestimmt und Luther mit seiner „Käthe“ wurden mit Glockengeläut verabschiedet.
Die vorletzte Station war vor der Stadtbibliothek. Hier sprachen 2 Bürger über Reformation und Politik. Dazu traf der Bürgermeister (gespielt vom Bürgermeister) auf Martin Luther und sie diskutierten über das Verhältnis von Politik und Kirche.
Der Abschluss dieser Sternwanderung, geprägt von vielen Eindrücken, fand in der Jakobuskirche statt.

 

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09. September 2017 - Eisenach und Wartburg im Reformationsjahr

Martin Luthers „ … liebe Stadt“

Zwei wichtigen Lebensabschnitten des großen Reformators galt der Ausflug der Roßdorfer Evangelischen Kirchengemeinde und ihrer Lutherfreunde nach Thüringen. In Eisenach stand zunächst die Schul- und Jugendzeit Martin Luthers im Mittelpunkt einer facettenreichen Altstadtführung, dabei besonders hervorzuheben der nötige Lebensunterhalt des Knaben als Kurrendesänger und seine wichtige Förderung durch die Cotta-Familie, die schöpferische Begegnung mit Johann Sebastian Bach, die späteren Predigten in der Georgenkirche, genannt nach dem Heiligen Georg, dem Schutzheiligen der Stadt Eisenach.
Den Weg über geschichtsträchtiges Pflaster der gepflegten Stadt mit heute 42000 Einwohnern, zu Luthers Zeiten als Pfaffennest verschrien wegen der vorhandenen sieben Klöster, säumten seine zahlreichen Sprüche, die auch heute noch im Sprachschatz zu finden sind, wie „Es krümmt sich, was ein Haken werden will“, „Doppel betet, wer singet“, „Gut Ding will Weile haben“, „Wer lügt, sollte ein gutes Gedächtnis haben“, „Drei böse Hunde, die übel beißen: Undankbarkeit, Neid, Stolz“.
Eine der herausragendsten Stationen war dann der Aufenthalt Luthers als „Junker Jörg“ auf der Wartburg, der Schutz vor Kirchenbann-Verfolgung bot. Hier übersetzte Martin Luther das Neue Testament, die sprachliche Voraussetzung für die Einheit der Deutschen als Volk (Goethe).

Mittags stärkte man sich in den Lutherstuben, einer „Schenke“, die mit ihrem mittelalterlichen Ambiente stilvoll zum historischen Thema passte.

Vor dem Betreten der Nationalen Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ auf der Wartburg wurden die Besucher durch typische Gebrauchsgegenstände in die Zeit der Reformation versetzt. In den Museumsräumen wurde Luthers Einfluss auf die deutsche Kultur- und Geistesgeschichte anschaulich dargestellt und breit gefächert geschildert. - Der Kreis schließt sich, die Roßdorfer Besucherinnen und Besucher drücken große Anerkennung aus. Und danken auch der Gemeinde und den Organisatorinnen für die Vorbereitung des wundervolle Erlebnisses von 500 Jahren lebendiger Reformation.

 

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12. März 2017 - Dorfspaziergang

„ … und wo, bitte, ist hier in Roßdorf das Kloster?“

Mittelalterlich gewandete Luther-Freunde der evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf begrüßten weit über hundert Alt- und Neubürger des Ortes zu einem Dorfspaziergang. Treffpunkt war das noch bis 1970 verwaltete Alte Rathaus (1693 – 94), mit dem Alten Backhaus (1773) und dem Rathausbrunnen (1713) das Herzstück des historischen Dorfkerns. Das gespannt lauschende Publikum war sehr überrascht, dass schon im Jahr 1548, 31 Jahre nach dem berühmten Thesenanschlag Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg, das Hanauer Land und damit auch Roßdorf protestantisch geworden waren.

Ja, und dann kam auf der nächsten Station des Spaziergangs auch das segensreiche Wirken des Antoniterordens, 1235 von der Hanauer Obrigkeit nach Roßdorf geholt, zur Sprache. Das Kloster wurde ein Opfer der Zeitläufte, aber der liebevoll gepflegte Klostergarten erinnert heute noch mit seinen vielen Kräutern an die Heilerfolge der französischen Mönche.

Weitere Haltepunkte: die Hofreite Goy, das Geburtshaus zahlreicher Schultheiße des Ortes, die Schule (bis 1968 im Betrieb), das Bergwerk mit der verhinderten Karriere als Braunkohlelieferant Mitte des 19. Jahrhunderts wegen Schachteinbruchs, schließlich die erstmals 1062 erwähnte Michaelskirche als Abschluss. Die beeindruckten Gäste waren des Lobes voll über die spannend vorgetragene Geschichte ihres über 1200 Jahre alten Dorfes Roßdorf, seit 1974 Stadtteil von Bruchköbel, und stärkten sich im Kirchencafé mit Kaffee und leckeren Torten.

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Januar 2017 - In Roßdorf findet am Kerb-Montag das traditionelle Schubkarrenrennen statt.

Grund genug für die Kirchengemeinde im Reformationsjahr dabei einen Themenlauf zu gestallten.
Dabei wurden die Zuschauer mit Informationen der geplanten Veranstaltungen der Kirchengemeinde in diesem Jahr, Luther-Plätzchen und anderer Kleinigkeiten versorgt.

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November 2016 - Die Garage wird für das Reformationsjahr neu gestaltet

Auch an der Garage des Gemeindehaus sind nun deutlich die Zeichen des Reformationsjahr zu sehen.
Wir freuen uns sehr über die Gestaltung durch 2 junge Künstler, die hier mit ihrer Kreativität das Thema Reformation bestens umgesetzt haben.

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Sepember 2016 - Hessischer Abend mit Jörg Stier

Kirchengemeinde Roßdorf testet Stiers gutes Stöffchen

In der Kirchengemeinde Roßdorf wurde jetzt geschlemmt. Auf Einladung des Kirchenvorstands stellte der Bischofsheimer Apfelwein-Kelterer Jörg Stier sein gutes Stöffchen vor und erzählte dem aufmerksamen Publikum alles, was man zum Thema Äppelwoi wissen sollte. Und dabei blickte er auch über den Tellerrand des Rhein-Main-Gebiets hinaus. Man glaubt es kaum: In Nordspanien und auch in England ist die Tradition des Äpplers genauso verbreitet. Nur, dass die Anbaugebiete für Äpfel dort noch wesentlich größer sind. Zudem bot Stier der illustren Gesellschaft fünf seiner Weine zum Probieren an. „Die 40 Karten für den Abend waren im Nu vergriffen, ohne dass wir für die Veranstaltung viel werben mussten“, erzählte Carsten Schlenstedt, der stellvertretende Vorsitzende Kirchenvorstands. Denn neben dem köstlichen Gesöff gab es natürlich auch Leckeres aus der hessischen Küche. Am Ende war man sich darüber einig, dass eine solche Veranstaltung im Gemeindehaus unbedingt wiederholt werden sollte.

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Sepember 2016 - LaLeLu e.V. bezieht weiteren Raum im Gemeindehaus

Lalelu wird noch größer
Verein hat im Gemeindehaus in Roßdorf einen weiteren Raum bekommen
Von Holger Weber

Bei „Lalelu“ in Bruchköbel wächst nicht nur das Team stetig. Nun hat sich der Verein auch räumlich vergrößert. Im Haus der evangelischen Kirchengemeinde an der Kirchstraße in Roßdorf haben die Mitarbeiter, die Familien mit unheilbar erkrankten Kindern betreuen, einen weiteren Raum angemietet. Am Dienstagabend wurde dieser nun offiziell eröffnet.

Schon zu Anfang des Jahres hatten Vorstandsvorsitzende Eileen Kappeler und ihre Mitarbeiterinnen beim Roßdorfer Kirchenvorstand mehr Raumbedarf angemeldet, woraufhin die Roßdorfer entschieden, im Gemeindehaus enger zusammenzurücken und den Jugendraum für Lalelu freizuräumen. Nun breitet sich der Verein auf dem gesamten Untergeschoss des Gemeindehauses aus. „Wir sind überglücklich, dass wir hier an Ort und Stelle eine Möglichkeit gefunden haben, uns zu vergrößern“, sagte Mitarbeiterin Heike Heil. Denn das Gemeindehaus mit großem Saal und einer neuen Küche bietet auch für Veranstaltungen wie den zweimal jährlich stattfindenden Familientag optimale Bedingungen für Lalelu. Vor drei Jahren war der Verein an der Kirchstraße heimisch geworden.
Von den frisch renovierten neuen Räumlichkeiten zeigten sich auch Pfarrerin Christine Binder und der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Carsten Schlenstedt, angetan. „Die Räume haben durch die fischen Farbtöne einen ganz anderen Charakter bekommen“, meinte Binder und Schlenstedt befand, dass das Gemeindehaus insgesamt durch die Renovierung des Untergeschosses deutlich gewonnen habe. Zu Anfang des Jahres waren auch der Gemeindesaal und die Küche renoviert worden.
Für Lalelu, das mittlerweile 60 Familien im Umkreis von 50 Kilometern betreut, ergeben sich in Roßdorf nun ganz neue Möglichkeiten. Beispielsweise können die Schulungen von neuen Mitarbeitern jetzt vor Ort angeboten werden. „Wir sparen uns dadurch den Weg nach Rückersbach und auch die Kosten für die Unterkunft im dortigen Schulungszentrum“, freute sich Heil. Derzeit werden bei Lalelu acht weitere ehrenamtliche Mitarbeiter unter der Leitung der am Ammersee beheimateten Akademie Aidenried geschult. Die Ausbildung zum Trauerbegleiter für Kinder und Jugendliche dauert ein Jahr. Einmal im Monat entsendet die Akademie eine Ausbildungsleiterin für ein Wochenende nach Bruchköbel.
In den neuen Räumlichkeiten sollen fortan auch Sozialberatungen stattfinden, Spenden entgegengenommen und Mitarbeitergespräche geführt werden. „Dies passiert dann alles, ohne dass im Nebenraum die Bürotätigkeiten unterbrochen werden müssen“, so Kappeler.
Das Team von Lalelu besteht mittlerweile aus einer hauptamtlichen Angestellten, drei Teilzeitkräften und einer sogenannten Minijobberin. Dazu kommen 14 ehrenamtliche Kräfte. Der Jahresetat liegt derzeit etwa bei 120 000 Euro. Doch der finanzielle Bedarf wird weiter steigen, prognostiziert Kappeler. Lalelu finanziert sich vorwiegend aus Spenden.
Kappeler und Heil bedankten sich bei der Eröffnung auch bei einigen örtlichen Handwerksbetrieben, die die Arbeiten zum Teil unentgeltlich gemacht hatten. So bekam das gesamte Untergeschoss nicht nur einen neuen Anstrich, sondern auch einen neuen Parkettboden. Bruchköbels Bürgermeister Günter Maibach, zugleich Schirmherr von Lalelu, kam mit einer Zimmerpflanze zur Eröffnung und versprach, dass die Stadt den Verein weiterhin unterstützen werde.

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