THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Der 500. Reformationstag!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

Weiterlesen ...

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

Weiterlesen ...

Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

Weiterlesen ...

Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

Weiterlesen ...

Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

Weiterlesen ...

Tageslosung

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
„Hier gehe ich, ich kann nicht anders“…
  • 06112017-reformationstag-lutherwalk-4-web
  • 06112017-reformationstag-oekumene-1-web
  • 06112017-reformationstag-vdmia-2-web
  • 06112017-reformatiostag-buergermeister-3-web

... hat Luther zwar nicht gesagt, aber die evangelischen Gemeinden aus Issigheim, Roßdorf und Bruchköbel setzten diesen Gedanken am Reformationstag dennoch um. Den Beginn bildeten drei parallele Gottesdienste in den jeweiligen Kirchen mit viel Musik und einer Frau auf der Kanzel. Was heute kaum mehr erwähnenswert scheint, war vor nicht allzu langer Zeit auch in der evangelischen Kirche noch umstritten (06.11.2017)

„Hier gehe ich, ich kann nicht anders“...

(Bruchköbel / pm). - ...hat Luther zwar nicht gesagt, aber die evangelischen Gemeinden aus Issigheim, Roßdorf und Bruchköbel setzten diesen Gedanken am Reformationstag dennoch um. Den Beginn bildeten drei parallele Gottesdienste in den jeweiligen Kirchen mit viel Musik und einer Frau auf der Kanzel. Was heute kaum mehr erwähnenswert scheint, war vor nicht allzu langer Zeit auch in der evangelischen Kirche noch umstritten. In historischer Gewandung trug „Katharina von Bora“ vor, wie sie dem Evangelium begegnete und wie die frohmachende Botschaft der Freiheit in Jesus Christus auch heute noch Mut machen kann.
Im Anschluss zogen die Gemeindeglieder auf einem Sternmarsch in Richtung der Kelterei Walther. Unterwegs wurde an drei Kitas nachgespielt, wie die Reformation zur Hebung des Bildungsniveaus beitrug. (Auch in Bruchköbel standen die erste Schule 1587 und die erste Kita 1917 in evangelischer Trägerschaft.) Nach der Begegnung aller „Reformatoren“ – neben Luther wurden auch Melanchthon, Bucer und Bugenhagen von Gemeindegliedern verkörpert – traf man sich auf dem Hof der Familie Schäfer bei freundlichem Sonnenschein zum Festmahl. Über 300 Teilnehmende bevölkerten den Hof und lauschten den Tischgesprächen zum Thema Freiheit, bevor es weiterging zum Seniorenheim Kursana. Hier stand die Musik im Mittelpunkt, unterstützt von einem vielstimmigen Posaunenchor aus den drei Kirchengemeinden sowie der Christlichen Gemeinschaft Oberissigheim. Nächste Station war die katholische (!) Kirche Sankt Familia, deren Pfarrer Jürgen Heldmann sich bereit erklärt hatte, selber eine Rolle zu übernehmen. Im Dialog und Streitgespräch mit „Pfarrer“ Marius Merz tauschte er sich über Kirchen- und Gottesdienstverständnis aus, bis beide zur Erkenntnis der gemeinsamen Mitte in Jesus Christus kamen und eine ökumenische Version von „Ein feste Burg ist unser Gott“ anstimmten. Die vorletzte Station bildete die Stadtbibiliothek, bei der ein historisch kostümierter Bürgermeister auftrat und den Bürgermeister spielte. Mit „Luther“ (Werner Männchen) diskutierte er über das Verhältnis von Politik und Kirche, bis die Veranstaltung in der Jakobuskirche ihren Abschluss fand. Hier erklangen Worte des Reformators zur Bitte des Vaterunsers „Vergib uns unsere Schuld – so wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Versöhnung, Deeskalation und Friedensstiftung sind Themen die auch nach fünfhundert Jahren nicht an Aktualität verloren haben.

Pfr. Dr. Martin Abraham
Tel. 06181 / 71430
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

mid - eingestellt am 06.11.2017