Veranstaltungskalender Sprengel

Jul 2017
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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Der 500. Reformationstag!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

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Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Tageslosung

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
* „Here I stand“ - Reformationsausstellung in der Rodenbacher Kirche bis 26. November
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So, 09. Juli 2017, 11:00
Evangelische Kirche Rodenbach
Besichtigung immer sonntags nach dem Gottesdienst oer nach telefonischer Vereinbarung
Rodenbach
06184.52974

„Here I stand“ - Reformationsausstellung in der Kirche

"Hier stehe ich. Gott helfe mir. Ich kann nicht anders" Am 17./18. April 1521 stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms vor dem Kaiser Rede und Antwort: Es wurde nicht weniger als der Widerruf seiner Thesen erwartet, die als Angriff auf die gesamte Christenheit gedeutet wurden. Heute vor knapp 500 Jahren antwortete Luther zu seiner Verteidigung: „... wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; [...], so bin ich durch die Stellen der heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist.“ „Als protestantischer Mythos“ (H. Schilling) hallen bis heute Luthers mutmaßliche Worte vor dem Reichstag nach, mit denen er seinen Ansichten Nachdruck verlieh.

Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ zeigen wir in unserer Kirche die Poster-Ausstellung „Here I stand“ (engl. für „Hier stehe ich“). 30 ansprechend aufbereitete Plakate nehmen die Ausstellungsbesucher hinein in den Aufbruch der Reformation.

Die Ausstellung zeigt diese Epoche in sieben Kapiteln. Martin Luthers Herkunft ist die spätmittelalterliche Lebenswelt. Aus dieser Welt ging der Aufbruch der Reformation hervor. Luther entwickelte eine Theologie, die einzig auf der Bibel fußte. Er übte fundamentale Kritik an der Papstkirche und stellte damit die mittelalterliche Gesellschaftsordnung grundlegend in Frage. Das neue Medium, der Buchdruck, machte den Reformator schnell bekannt. Nach anfänglichen Erfolgen, wie beispielsweise der Bibelübersetzung ins Deutsche, führte die Spaltung der abendländischen Kirche in eine gesellschaftliche Krise. Religiöse und politische Konflikte führten zu Hass und Gewalt. Gleichzeitig veränderte die Reformation die Gesellschaftsordnung. Ein Blickwechsel macht lang vergessene Veränderungen der Geschlechterrollen deutlich. Die Reformation hinterlässt der Nachwelt einen vielfältigen Protestantismus.

Die Ausstellung kann sonntags nach den Gottesdiensten und unter der Woche nach telefonischer Terminabsprache über das Gemeindebüro besucht werden. Weitere Infos zur Ausstellung gibt es auch im Internet unter www.here-i-stand.com  Wir freuen uns auf Ihr Interesse.
Pfarrer Schwarz